Willkommen im Journal von Zuhause!
Manche Ideen entstehen an einem Schreibtisch.
Andere entstehen dort, wo Menschen einander begegnen.
Die Idee zu Zuhause! gehört zur zweiten Kategorie.
Sie ist aus vielen Gesprächen mit älteren Menschen, Angehörigen und Kolleginnen und Kollegen entstanden. Aus kleinen Beobachtungen im Alltag. Aus Fragen, auf die es oft noch keine guten Antworten gibt. Und aus dem Eindruck, dass unsere Gesellschaft vor einer großen Herausforderung steht: Wie können Menschen auch in Zukunft möglichst lange selbstbestimmt in ihrem Zuhause leben?
Dieses Journal soll die Entwicklung von Zuhause! begleiten.
Nicht als Hochglanzprojekt. Nicht als Marketinginstrument. Sondern als offenes Lerntagebuch.
Wir möchten hier Beobachtungen aus der Praxis teilen, gesellschaftliche Entwicklungen einordnen und über die Auswirkungen des demografischen Wandels und der Pflegepolitik nachdenken. Besonders die anstehende Pflegereform und ihre Folgen für ältere Menschen werden uns in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen.
Dabei verstehen wir dieses Journal nicht als Sammlung fertiger Antworten.
Im Gegenteil.
Wir möchten Fragen stellen, Zusammenhänge sichtbar machen, unterschiedliche Perspektiven betrachten und unsere eigenen Annahmen immer wieder an der Wirklichkeit überprüfen.
Vielleicht werden wir unterwegs feststellen, dass manche unserer Ideen nicht tragfähig sind.
Vielleicht entstehen ganz neue Ansätze, an die wir heute noch gar nicht denken.
Beides gehört zu einem ehrlichen Entwicklungsprozess.
Wenn Sie dieses Journal lesen, begleiten Sie deshalb keine fertige Organisation.
Sie begleiten die Entstehung einer Idee.
Ob daraus einmal eine Initiative mit größerer Wirkung wird, wissen wir heute noch nicht.
Aber wir glauben, dass gesellschaftliche Veränderungen immer dort beginnen, wo Menschen bereit sind, aufmerksam hinzusehen, voneinander zu lernen und Verantwortung zu übernehmen.
Deshalb laden wir Sie herzlich ein, diesen Weg mit uns zu begleiten.

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